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Das legendäre Vorbild: Studio 54 Das Studio 54 wird für immer als die heisseste, elitärste und skandalöseste Diskothek, als eine Art "Mutter aller Nachtclubs" in Erinnerung bleiben. Am 26. April 1977 öffneten Ian Schrager and Steve Rubell das Studio 54 und damit die Institution, die für die kommenden 'nur' 33 Monate der Inbegriff für exzessive Partys mit Sex, Drogen and Prominenz war. Der Club in der 254 West 54th St wurde für alle mit Namen oder guten Beziehungen zu 'dem' Treff der Stadt, eine Disco, die Weltruf erreichte - dabeizusein blieb für viele ein Traum. Die Türsteher selektierten hart: es sollte der perfekte Mix aus Hautfarben, Alt und Jung sowie weiblich und männlich sein. Die Party Exzesse waren auch das Geheimnis des Erfolges, manche Gäste waren sich nicht mehr sicher, ob dies 'heaven' oder 'hell' sei, wie sie in Interviews sagten. Die 'frei-denkerischen' 70er Jahre, die von Aids noch nichts wußten, gaben dem Treffpunkt weiteren Antrieb, denn dort war der ultimative Platz um Ausleben. Über Studio 54 wurden Bücher geschrieben, heute noch machen Photos der Partys und Prominenz die Runde. 1979 nahm das 'Abfeiern' dann ein jähes Ende, als Ian und Steve wegen Steuerhinterziehung und Drogen eine 3-jährige Gefängnisstrafe erhielten. Der Club wurde zwar wieder eröffnet, schloß aber wegen anhaltener Ermittlungen bezüglich Drogen und Steuer dann endgültig 1986. In den Jahren bis heute wurden dort, wo der Club einst war, private Partys abgehalten und verschiedene Clubs mieteten sich ein. Heute laufen dort Vorstellungen des Musicals "Cabaret". |
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